Die beliebten Sportarten in Afrika

Afrika zählt zu den ärmsten Regionen der Welt und so muss es nicht wundern, dass hier in der breiten Masse vor allem die Sportarten verbreitet sind, zu denen man keine großartigen Ausrüstungen oder Infrastrukturen benötigt. Eine Wiese und ein Ball finden sich fast überall und ein Tor kann man sich notfalls aus ein paar Ästen bauen. Schon kann man Handball oder Fußball spielen. In beiden Disziplinen zeigen sich afrikanische Mannschaften auf internationalem Wettkampfparkett recht erfolgreich.

An den Küstenbereichen des Atlantiks, des Pazifiks und des Mittelmeers sind natürlich auch die verschiedenen Wassersportarten sehr verbreitet. Schwimmen und Tauchen haben sich traditionell gebildet, weil es viele Menschen gab, die sich mit dem Muscheltauchen ihren Lebensunterhalt verdient haben. Das Surfen schaute man sich von den Touristen ab. Sie brachten auch Streetbasketball mit und vor allem an den Stränden des Mittelmeers wird auch Beachvolleyball gespielt.

Im Bogenschießen sind die Afrikaner auch recht gut. Schließlich mussten sie sich über Jahrtausende hinweg damit gegen wilde Tiere wehren und ihre Beute damit erlegen, wenn ihre Familien nicht verhungern sollten. Auch trifft man immer wieder kleine Gruppen, die Boccia spielen. Schließlich benötigt man dafür nicht mehr als ein paar farbig unterschiedliche Steine.

Darüber hinaus sind die Afrikaner exzellente Läufer. Auch das ist eine bittere Notwendigkeit, denn vielerorts gibt es keine modernen Infrastrukturen und kaum Verkehrsmittel, so dass lange Wege zum Einkauf oder zur Schule und teilweise sogar noch zum Wasser holen zurück gelegt werden müssen. Dadurch besitzen die Afrikaner eine enorme Ausdauer, die ihnen vor allem beim Marathon und anderen Langstreckenläufen große Vorteile bringt.

Bei den Tiersportarten erfreuen sich die Falknerei und die Arbeit mit Elefanten großer Verbreitung. Der Elefant wird sowohl zu Rennen benutzt, die hier veranstaltet werden wie anderswo Pferderennen, aber er wird auch beispielweise zum Polo eingesetzt, dass man aus Europa nur mit Pferden kennt.