Sport zur Förderung der allgemeinen Fitness

Als allgemeine Fitness versteht man die Belastbarkeit eines menschlichen Körpers. Dabei wird auf die Belastbarkeit der Muskulatur, des Stützapparates und des Kreislaufs abgestellt. Ein untrainierter Mensch kann bei der kleinsten Anstrengung, wie beispielsweise dem Treppensteigen, schon einend deutlich erhöhten Pulsschlag haben. Der erreicht dann einen kritischen Wert, wenn er die Zahl der Schläge pro Minute übersteigt, die beim Menschen ganz grob ermittelt werden kann, indem man sein persönliches Lebensalter von 220 abzieht. Bei einem Vierzigjährigen sollte der Maximalpuls also etwa 180 Schläge pro Minute nicht übersteigen.

Durch Fitnesstraining kann man eine Konditionierung des Kreislaufs bewirken. Das geschieht durch die Steigerung der Aufnahme von Sauerstoff und dem Pumpvolumen des Herzens. So hat ein gut trainierter Ausdauersportler einen deutlich reduzierten Ruhepuls. Erwachsene, bei denen ein Ruhepuls von sechzig bis siebzig Pumpbewegungen des Herzens als normal gilt, können im Laufe der Zeit den Ruhepuls bis auf vierzig bis 45 Schläge pro Minute herunter bringen. Damit beugt man den Herzinfarkten durch Überlastung vor, aber auch Schlaganfällen, die sogar durch einen kurzzeitig überhöhten Blutdruck entstehen können.

Fitnesstraining bewirkt auch eine Stärkung der Muskulatur sowie der Sehnen und Bänder. Dadurch wird das gesamte Skelett entlastet und die Gefahr von vorzeitigen Abnutzungserscheinungen sinkt sehr deutlich. Dazu trägt auch die durch den Sport erzielte besser Durchblutung des Köpers bei, durch die eine höhere Menge von Nährstoffen zum Beispiel zu den Gelenkknorpeln transportiert werden kann. Deshalb eignet sich ein ausgeglichenes Sportprogramm sehr gut auch zur Arthrose- und Chondropathieprävention.

Durch die Kontraktionen der Muskeln wird Druck auf das darunter liegende Gewebe und damit auch auf das Lymphsystem ausgeübt. Dadurch können eingelagertes Wasser und auch Abfallprodukte des Stoffwechsels deutlich schneller abtransportiert werden. Dabei spricht man von einer Entschlackung des Körpers.

Zusammenfassend ist zu sagen, dass eine Steigerung der allgemeinen Fitness mit einer Verbesserung der körperlichen Funktionen einher geht und gut dazu geeignet ist, das Wohlbefinden des Menschen nachhaltig zu fördern. Dabei spielen auch die beim Sport ausgeschütteten Hormone eine wichtige Rolle, die für eine Aufhellung der Stimmung sorgen und so wiederum auch depressiven Verstimmungen vorbeugen.