Die typischen Sportarten in Asien
Die vom Körperbau oft kleinen und zierlichen Asiaten sind Könner, was Gymnastik und Geräteturnen betrifft. Im Fußball versucht man sich zwar hin und wieder, doch mit recht wenig Erfolg. Auch beim Basketball und Volleyball kann man auf Grund der geringen Körpergröße gegen die Europäer und Amerikaner bei internationalen Wettbewerben nicht mithalten. Also spielt die breite Masse lieber Federfußball, das wie Badminton funktioniert, allerdings mit einem Fußball und nicht mit einem Schläger, sondern mit den Füßen gespielt wird.
Dafür gibt es als interessanten Wassersport das Drachenbootrennen. Das Boot hat seinen Namen von der Gestaltung des Bugs bekommen. Ansonsten kann es sowohl als Paddelboot aus auch als Ruderboot bestückt sein, wobei sich das Paddeln einer deutlich größeren Beliebtheit erfreut. Nimmt man mit einem Drachenboot an einer Regatta teil, kann der zierende Bugspriet und der Heckaufbau abgenommen werden.
In Asien sind die Kampfsportarten sehr weit verbreitet. Das japanische Aikido ist eine Sportart, bei der sowohl Elemente des Ringens als auch des Judos miteinander vereint werden. Das Ziel besteht darin, den Gegner durch bestimmte Würfe oder Haltetechniken kampfunfähig zu machen. Aber auch Karate und Kendo haben in Asien schon eine lange Tradition.
Rasant geht es beim Buzkashi zu. Das Ziel ist bei diesem Spiel, bei dem man sich der Hilfe von Pferden bedient, einen auf dem Boden liegenden toten Ziegenbock zu greifen und ihn dem Kampfrichter vor die Füße zu werfen. Hierbei kommt es auf strategisches und taktisches Geschick, aber auch auf die Beherrschung des eigenen Körpers und des Pferdes an.