Körperbeherrschung und Kampfgeist beim Hallensport
Als Hallensport werden die Sportarten bezeichnet, die unter einem festen Dach durchgeführt werden. Darunter fallen einige Sportarten, die wahlweise sowohl in der Halle als auch im Freien durchgeführt werden können. Vom Grundsatz her handelt es sich aber meistens um Sportarten, die ein gewisses Equipment erfordern, dass nur in Ausnahmefällen mobil eingesetzt werden kann.
Das typische Beispiel für den Hallensport ist das Geräteturnen. Vor allem für die hängenden Ringe und das Trapez benötigt man für die Aufhängung eine feste Dachkonstruktion. Auch Barren und Co. sollten für anspruchsvolle Übungen fest mit dem Boden verankert werden. Zum Geräteturnen gehört auch der Hochsprung, die Übungen am Pferd und auf dem Schwebebalken.
Auch Handball und Volleyball werden bevorzugt in der Halle ausgeführt. Fußball kann ebenfalls in der Halle auf einem kleineren Feld mit weniger Spielern pro Mannschaft gespielt werden. Basketball ist eine typische Hallensportart, bei der es in Form des Streetbasketballs aber auch eine Abwandlung gibt, die im Freien gespielt wird. Ähnlich findet man dies beim Volleyball, der auch gern bei kleineren Turnieren im Beachvolleyball vorkommt.
Beim Tischtennis und beim Badminton setzt man ebenfalls gern auf Hallen, weil hier die Spielbälle so leicht sind, dass sie leicht vom Wind beeinflusst werden können. Die Erfahrung hat wohl jeder schon einmal gemacht, der auf einem Campingplatz oder einem der Spielplätze in den Städten bei stärkerem Wind spielen wollte.
Eishockey gehört ebenfalls zu den Hallensportarten. Auch Eiskunstlauf wird fast ausschließlich in einer Halle durchgeführt, weil man hier die dafür benötigten Bedingungen des Untergrundes ganzjährig mit Kühltechnik und speziellen Eispflegemaschinen herstellen kann.
Schwimmen ist sowohl in natürlichen Gewässern als auch im Freibad und in der Halle möglich. Gelegenheiten, das Turmspringen aus größeren Höhen durchzuführen, findet man ebenfalls fast ausschließlich in geschlossenen Trainingshallen.