Die Olympischen Winterspiele

Erstmals gab es die Olympischen Winterspiele im Jahr 1924. In der Anfangszeit fanden sie im gleichen Jahr wie die Sommerspiele statt. Die Olympischen Winterspiele werden seit 1994 jedoch mit einem zeitlichen Versatz von zwei Jahren zu den Sommerspielen durchgeführt. Das erste Land, das die Winterspiele ausrichten durfte, war Frankreich. Der damit verbundene Ausbau der vorhandenen Infrastruktur kam der Region sehr zugute, denn noch heute ist Chamonix einer der beliebtesten französischen Wintersportorte.

Nach der Schweiz 1928, den Vereinigten Staaten 1932 und dem Deutschen Reich 1936 war für 1940 erstmals eine Dreiteilung der Austragungsorte zwischen dem deutschen Garmisch- Partenkirchen, dem schweizerischen St. Moritz und dem japanischen Sapporo vorgesehen, doch auf Grund des II. Weltkrieges konnten diese Olympischen Winterspiele genau wie die des Jahres 1944 nicht stattfinden.

Die ersten Winterspiele der Nachkriegszeit fanden 1948 in der Schweiz statt. Dort traten 669 Sportler aus 28 Nationen in vier Sportarten gegeneinander an. Den Höhepunkt bei den teilnehmenden Nationen und Sportlern konnte man bis dato im Jahr 2006 erzielen. Achtzig Nationen schickten insgesamt mehr als 2.500 Kämpfer in das italienische Turin. Sie traten in sieben Sportarten gegeneinander an.

Die nächsten Olympischen Winterspiele werden 2010 in der kanadischen Stadt Vancouver stattfinden. Für 2014 wurde als Austragungsort für die Olympischen Winterspiele das Touristenzentrum Sotschi in Russland ausgewählt. Russland bekommt damit das erste Mal in der Geschichte die Chance, die Olympischen Winterspiele ausrichten zu können.